IT im Betrieb

RMM (Remote Monitoring and Management)

RMM ist eine Software, mit der ein IT-Dienstleister viele Computer und Server zentral überwacht, wartet und aus der Ferne betreut.

RMM steht für Remote Monitoring and Management, also Fernüberwachung und Fernverwaltung. Auf jedem betreuten Gerät läuft ein kleines Programm, der sogenannte Agent. Er meldet laufend Daten an eine zentrale Konsole und nimmt von dort Aufträge entgegen.

Damit kann der Techniker sehr viel erledigen, ohne einzelne Geräte anzufassen. Er verteilt Updates an alle Computer gleichzeitig, sieht, wo der Virenschutz veraltet ist, installiert Programme nach und erhält Warnungen bei Problemen. Für einen Betrieb mit zwanzig Arbeitsplätzen wäre das händisch kaum zu schaffen.

Ein RMM bündelt also Monitoring, Patch-Management und Fernwartung in einem Werkzeug. Gleichzeitig ist es ein mächtiger Schlüssel: Wer Zugriff auf die RMM-Konsole hat, kann auf allen angeschlossenen Geräten Befehle ausführen. Deshalb muss dieser Zugang besonders gut geschützt sein.

Für Sie als Kunde hat ein RMM einen weiteren Vorteil: Der Zustand Ihrer IT ist dokumentiert. Daraus lassen sich Berichte erstellen, die zeigen, welche Updates eingespielt wurden und wo es Probleme gab.

Für Ihren Betrieb

Wenn Ihr Dienstleister ein RMM einsetzt, fragen Sie, ob die Anmeldung daran mit Mehrfaktor-Authentifizierung geschützt ist und ob alle Zugriffe protokolliert werden.

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