IT im Betrieb

Fernwartung

Bei der Fernwartung greift ein Techniker über das Internet auf Ihren Computer zu, um zu helfen, ohne vor Ort zu sein.

Fernwartung bedeutet, dass ein Techniker Ihren Bildschirm sieht und Maus und Tastatur steuern kann, obwohl er in seinem eigenen Büro sitzt. Die Verbindung läuft verschlüsselt über das Internet. Sie sehen dabei mit, was er tut, und können die Sitzung jederzeit beenden.

Das spart Zeit. Ein Drucker, der nicht mehr druckt, oder ein Programm, das sich nicht öffnen lässt, ist oft in wenigen Minuten erledigt. Niemand muss anfahren, und der Mitarbeiter kann danach gleich weiterarbeiten.

Es gibt zwei Arten. Bei der spontanen Hilfe starten Sie ein kleines Programm und nennen dem Techniker eine Nummer. Bei der dauerhaften Betreuung ist auf Servern und Computern ein Dienst installiert, damit der Techniker auch außerhalb der Bürozeiten Wartungsarbeiten erledigen kann.

Fernwartung ist auch ein beliebtes Werkzeug von Betrügern. Bei der Support-Masche ruft jemand an, gibt sich als Mitarbeiter eines bekannten Softwareherstellers aus und will Sie dazu bringen, ein Fernwartungsprogramm zu starten. Danach hat er die volle Kontrolle über den Computer. Mehr dazu unter Vishing und Social Engineering.

Für Ihren Betrieb

Erlauben Sie Fernwartung nur, wenn Sie selbst Ihren bekannten Dienstleister kontaktiert haben. Bei unerwarteten Anrufen mit der Bitte um Fernzugriff legen Sie einfach auf.

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