IT-Security · Server und Arbeitsplätze

Jedes Gerät ist eine Tür. Wir sichern sie.

Fast jeder Angriff beginnt an einem einzelnen Rechner: ein Klick auf einen Anhang, ein fehlendes Update, ein Konto mit zu vielen Rechten. Wir sichern Ihre Windows-Arbeitsplätze, Notebooks und Server so ab, wie es heute Stand der Technik ist. In mehreren Schichten, zentral verwaltet und laufend überwacht.

Was heute dazugehört

Zehn Schichten. Keine davon reicht allein.

01

Erkennen und stoppen statt nur Viren suchen

Klassischer Virenschutz vergleicht Dateien mit einer Liste bekannter Schädlinge. Heutige Angriffe nutzen oft Werkzeuge, die Windows selbst mitbringt. Eine Erkennung auf jedem Gerät achtet deshalb auf verdächtiges Verhalten, etwa wenn plötzlich hunderte Dateien verschlüsselt werden. Sie stoppt den Vorgang, trennt das Gerät vom Netz und meldet es uns.

EDR
02

Updates ohne Lücken

Nicht nur Windows, sondern auch Treiber, Firmware und die Programme, über die Angriffe am häufigsten laufen: Browser, PDF-Programme, Java und Co. Wir verteilen Updates gestaffelt, zuerst an eine Testgruppe, dann an alle. Im Monatsbericht sehen Sie, dass jedes Gerät aktuell ist.

Patch-Management
03

Gehärtete Einstellungen

Windows ist ab Werk auf Bequemlichkeit eingestellt, nicht auf Sicherheit. Wir schalten veraltete Protokolle ab, blockieren Office-Makros aus dem Internet, aktivieren die Regeln zur Verkleinerung der Angriffsfläche und schützen den Speicher, in dem Windows Anmeldedaten ablegt. Grundlage sind anerkannte Sicherheitsrichtlinien.

Härtung, Baselines
04

Keine Administratorrechte im Alltag

Wer mit vollen Rechten arbeitet, gibt sie jedem Schadprogramm gleich mit. Ihr Team arbeitet deshalb mit normalen Rechten. Administratoren haben getrennte Konten, und das lokale Administrator-Kennwort ist auf jedem Gerät anders und wird automatisch gewechselt.

Least Privilege, LAPS
05

Verschlüsselte Festplatten

Jedes Notebook und jeder Arbeitsplatz wird vollständig verschlüsselt. Der Wiederherstellungsschlüssel liegt sicher bei uns hinterlegt. Ein gestohlenes Notebook ist damit ein Hardwareverlust, aber kein Datenleck.

Laufwerksverschlüsselung
06

Nur freigegebene Programme

Auf Wunsch starten nur Programme, die wir freigegeben haben. Eine Datei aus dem Download-Ordner oder aus einem Mailanhang läuft dann gar nicht erst los, auch wenn sie noch kein Virenscanner kennt.

Application Control
07

Sichere Anmeldung

Anmeldung mit zweitem Faktor am Handy oder per Gesichtserkennung und PIN statt Passwort allein. Auf Firmendaten dürfen nur Geräte zugreifen, die wir verwalten und die aktuell und verschlüsselt sind.

MFA, bedingter Zugriff
08

Firewall auf jedem Gerät

Arbeitsplätze sprechen nicht wahllos miteinander. Fernzugriffe auf Rechner sind nie direkt aus dem Internet erreichbar, sondern nur über verschlüsselte Zugänge mit zweitem Faktor. So kann sich ein Angreifer nicht von Gerät zu Gerät weiterbewegen.

Host-Firewall, Segmentierung
09

Protokolle und Alarm

Neue Administratoren, abgeschalteter Schutz, auffällige Anmeldungen zu ungewöhnlichen Zeiten: Solche Ereignisse werden zentral gesammelt und lösen einen Alarm bei uns aus. Nicht erst, wenn ein Mitarbeiter etwas merkt.

Logging, Monitoring
10

Nur unterstützte Windows-Versionen

Systeme ohne Sicherheitsupdates sind offene Türen. Windows 10 erhält seit Oktober 2025 nur noch über eine kostenpflichtige Verlängerung Updates. Wir behalten den Lebenszyklus jedes Geräts im Blick und planen den Austausch, bevor es kritisch wird.

Lifecycle

Server

Server brauchen mehr.

Auf Ihren Servern liegt alles: Anmeldungen, Daten, Programme. Wer dort hinkommt, hat das ganze Unternehmen. Zusätzlich zu den zehn Schichten gilt für Server deshalb:

  • Domänencontroller, also die Server, die alle Anmeldungen verwalten, sind besonders abgeschottet und werden nur von eigenen Verwaltungsarbeitsplätzen aus betreut
  • Jede Serverrolle läuft getrennt und nur mit den Diensten, die sie wirklich braucht
  • Auf Servern wird nicht im Internet gesurft und keine E-Mail gelesen
  • Verwaltung nur über einen kontrollierten Zwischenrechner oder einen verschlüsselten Zugang mit zweitem Faktor
  • Eine Datensicherung, die auch ein Angreifer mit Administratorrechten nicht löschen kann, mit regelmäßigem Wiederherstellungstest
  • Laufende Überwachung von Diensten, Speicher, Hardware und Zertifikaten

Websites und Linux-Server?

Die betreuen wir genauso. Mehr dazu unter Server & Websites sauber halten.

So gehen wir vor

Drei Schritte, ohne Stillstand.

  1. 01

    Bestandsaufnahme

    Wir erfassen alle Server, Arbeitsplätze und Notebooks, prüfen Versionen, Rechte und Einstellungen und zeigen Ihnen schriftlich, wo die Lücken liegen.

  2. 02

    Härten und ausrollen

    Schutz, Einstellungen und Verschlüsselung werden schrittweise eingeführt, zuerst auf einer Testgruppe. So läuft Ihr Betrieb ohne Unterbrechung weiter.

  3. 03

    Laufend betreuen

    Updates, Alarme und Prüfungen laufen ab dann im Hintergrund. Sie bekommen jeden Monat einen Bericht, ob alles aktuell und geschützt ist.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Reicht der in Windows eingebaute Virenschutz nicht aus?

Er ist eine gute Grundlage. Entscheidend ist, was darum herum passiert: ob er zentral verwaltet und gehärtet wird, ob jemand auf seine Alarme reagiert und ob die übrigen Schutzschichten stimmen. Ein Virenschutz, dessen Warnung niemand sieht, schützt kaum.

Bremst das die Arbeit?

Im Alltag merken Sie davon nichts. Updates laufen außerhalb der Arbeitszeit, Neustarts gibt es nur nach Absprache. Spürbar ist nur, dass Ihr Team ohne Administratorrechte arbeitet. Wenn eine Installation nötig ist, erledigen wir sie per Fernwartung.

Was passiert bei einem Alarm?

Verdächtige Vorgänge werden automatisch gestoppt und das Gerät wird bei Bedarf vom Netz getrennt. Ein Techniker sieht sich den Vorfall an, beseitigt die Ursache und gibt das Gerät wieder frei.

Gilt das auch für Notebooks im Homeoffice?

Ja. Der Schutz und die Updates funktionieren überall, wo das Gerät Internet hat, auch ohne Verbindung ins Firmennetz.

Wir haben ältere Geräte oder Maschinen, die nicht aktualisiert werden können.

Das ist häufig, vor allem in der Produktion. Solche Systeme schotten wir ab, statt sie ungeschützt weiterlaufen zu lassen. Ein Beispiel finden Sie in unseren Projekten.

Kostenlos und unverbindlich

Wie gut sind Ihre Geräte geschützt?

Bei der IT-Sicherheitsanalyse vor Ort sehen wir uns Ihre Server und Arbeitsplätze an und sagen Ihnen schriftlich und verständlich, welche Schichten fehlen.