Schutz und Abwehr

Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA, 2FA)

Bei der Mehrfaktor-Authentifizierung braucht die Anmeldung neben dem Passwort einen zweiten Nachweis, etwa eine Bestätigung am Handy.

Mehrfaktor-Authentifizierung, kurz MFA oder 2FA, verlangt bei der Anmeldung mehr als ein Passwort. Dazu kommt etwas, das Sie besitzen, etwa das Handy mit einer Authenticator-App oder ein Sicherheitsschlüssel, oder etwas, das Sie ausmacht, wie Ihr Fingerabdruck.

Das Prinzip kennen Sie vom Bankomat: Karte und PIN. Wer nur die PIN kennt, kommt nicht an Ihr Geld. Genauso nützt einem Angreifer ein erbeutetes Passwort wenig, wenn für die Anmeldung zusätzlich eine Bestätigung am Handy der Mitarbeiterin nötig ist.

Passwörter gehen ständig verloren: durch Phishing, durch Datenlecks bei anderen Diensten oder weil sie mehrfach verwendet werden. MFA gehört deshalb zu den wirksamsten Maßnahmen überhaupt, besonders für E-Mail-Postfächer, Microsoft 365, VPN-Zugänge und Fernwartung.

Nicht jede Methode ist gleich stark. Codes per SMS sind besser als nichts. Push-Bestätigungen mit Zahlenabgleich oder ein Passkey sind deutlich sicherer. Und ganz wichtig: Bestätigen Sie nie eine Anmeldung, die Sie nicht selbst ausgelöst haben.

Für Ihren Betrieb

Prüfen Sie, ob MFA für wirklich alle Konten aktiv ist, auch für den Chef, das Sekretariat und alte Admin-Zugänge. Angreifer suchen gezielt das eine Konto ohne zweiten Faktor.

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