IT im Betrieb

Virtualisierung

Virtualisierung lässt mehrere voneinander getrennte Server oder Computer als Software auf einer einzigen Hardware laufen.

Bei der Virtualisierung läuft auf einem physischen Server eine spezielle Software, der Hypervisor. Er teilt Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatten auf mehrere virtuelle Maschinen auf. Jede davon verhält sich wie ein eigener Computer mit eigenem Betriebssystem. Auf einer Hardware können so etwa der Domänencontroller, der Datenbankserver und der Terminalserver nebeneinander laufen.

Man kann sich das wie ein Wohnhaus vorstellen: ein Gebäude, aber mehrere abgeschlossene Wohnungen mit eigenem Schlüssel.

Für einen Betrieb bringt das mehrere Vorteile. Es braucht weniger Hardware, weniger Strom und weniger Platz. Eine virtuelle Maschine lässt sich als Ganzes sichern und im Notfall auf einer anderen Hardware wieder starten. Vor einem größeren Update legt man einen Schnappschuss an und kann bei Problemen schnell zurück.

Der Haken: Fällt die eine Hardware aus, sind alle virtuellen Server betroffen. Deshalb gehören gute Sicherungen und bei wichtigen Systemen eine zweite Hardware oder ein Konzept für Hochverfügbarkeit dazu.

Für Ihren Betrieb

Fragen Sie, wie lange es dauern würde, Ihre virtuellen Server nach einem Hardwaredefekt auf einem Ersatzgerät wieder zu starten.