Sicherheitswarnungen · werktäglich geprüft
Wir verfolgen jeden Werktag die Meldungen von Herstellern und Sicherheitsbehörden. Hier steht nur, was wirklich zählt: kritische Lücken, Lücken, die bereits angegriffen werden, und aktuelle Angriffswellen gegen Unternehmen wie Ihres. Verständlich erklärt, mit konkreten Schritten – und ohne die Namen von Opfern.
Zwei Fehler in der Speicherverwaltung von PHP erlauben es, ungepatchte Webserver ohne Anmeldung zu übernehmen. Angriffsversuche werden bereits beobachtet.
Angreifer haben mehr als 500 FortiGate-Firewalls mit einer Hintertür versehen. Sie nutzen dafür eine bekannte Lücke und zuvor erbeutete Administrator-Zugangsdaten.
Eine einzige präparierte E-Mail reicht, um ein ungepatchtes Cisco Secure Email Gateway mit Administratorrechten zu übernehmen. Die Lücke wird bereits ausgenutzt.
Eine Lücke in der Fernwartungslösung von BeyondTrust erlaubt Dateizugriffe ohne Anmeldung. Sie wurde bereits seit Ende August für gezielte Angriffe genutzt.
Zwei verkettete Lücken in der Backup-Software AhsayCBS erlauben das Ausführen von Befehlen ohne Anmeldung. Ein erstes Update im August war unvollständig.
Wer Zugang zur Verwaltungsoberfläche einer Palo-Alto-Firewall hat, kann darüber eigenen Code mit höchsten Rechten ausführen. Erste Angriffe wurden beobachtet.
Eine Lücke im VPN-Gateway von Ivanti erlaubt es, die Anmeldung zu umgehen und Befehle auszuführen. Sie wurde bereits vor dem Update gegen einzelne Kunden eingesetzt.
Eine bereits ausgenutzte Lücke in der Windows-Shell schaltet die Schutzwarnungen für heruntergeladene Dateien aus. Das Oktober-Update von Microsoft schließt sie.
Eine weitere Lücke in NetScaler-Geräten mit SAML-Anmeldung wird ausgenutzt. Auch wer im September bereits aktualisiert hat, muss erneut nachziehen.
Zwei verkettete Lücken im Ticketsystem Zammad führen von einer fremden Sitzung bis zu vollen Administratorrechten auf dem Server. Sie wurden bereits für einen Einbruch genutzt.
Über präparierte Webanfragen lassen sich auf FortiMail-Geräten beliebige Dateien ablegen – ohne Benutzerkonto. Die Lücke wurde schon vor dem Update ausgenutzt.
Unsere Warnungen fassen öffentliche Hinweise von Herstellern, CERT.at und weiteren Stellen in eigenen Worten zusammen. Sie ersetzen nicht die Prüfung Ihrer Systeme. Ob Sie betroffen sind, klären wir gerne mit Ihnen – Betreuungskunden informieren wir ohnehin direkt.