IT im Betrieb

Hybrid Cloud

Eine Hybrid Cloud verbindet eigene Server im Betrieb mit Cloud-Diensten, sodass beide zusammenarbeiten.

Bei einer Hybrid Cloud wird nicht alles in die Cloud verlagert und auch nicht alles im eigenen Haus behalten. Ein Teil läuft auf eigenen Servern, ein Teil bei einem Anbieter, und beide Seiten sind miteinander verbunden.

Ein typisches Beispiel aus dem Handel: E-Mail und Office laufen über Microsoft 365, die Warenwirtschaft aber auf dem eigenen Server, weil sie mit Kassen und Waagen im Geschäft spricht. Die Benutzerkonten werden aus dem lokalen Active Directory in die Cloud abgeglichen, damit jeder Mitarbeiter nur ein Passwort braucht.

Dieser Mittelweg ist in kleinen und mittleren Betrieben häufig. Nicht jede Fachsoftware gibt es als Cloud-Version, und manche Daten will man lieber im eigenen Haus haben. Andere Dienste sind in der Cloud einfacher zu betreiben.

Der Nachteil: Man muss beide Seiten im Griff haben. Updates, Zugriffsrechte und Sicherungen sind lokal und in der Cloud zu pflegen, und die Verbindung dazwischen muss gut geschützt sein. Die Datensicherung muss beide Bereiche abdecken.

Für Ihren Betrieb

Machen Sie eine einfache Liste: Welche Daten liegen bei Ihnen im Haus, welche in der Cloud, und wie wird jeder Teil gesichert?