IT im Betrieb
Thin Client
Ein Thin Client ist ein schlankes Endgerät, das selbst kaum rechnet und die Programme von einem zentralen Server anzeigt.
Ein gewöhnlicher Arbeitsplatzrechner, ein sogenannter Client, hat ein vollständiges Betriebssystem, eigene Programme und eine Festplatte mit Daten. Ein Thin Client ist bewusst einfach gebaut. Er startet, verbindet sich mit einem Terminalserver oder einem virtuellen Desktop und zeigt an, was dort läuft. Tastatur- und Mauseingaben gehen an den Server, das Bild kommt zurück.
Man kann ihn mit einem Fernseher vergleichen, der das Programm empfängt, es aber nicht selbst herstellt. Rechenleistung, Anwendungen und Daten liegen zentral im Serverraum oder in einem Rechenzentrum.
Das bringt im Betrieb einige Vorteile. Die Geräte sind klein, leise und sparsam. Fällt eines aus, steckt man ein Ersatzgerät an und arbeitet an derselben Stelle weiter, weil lokal nichts gespeichert war. Updates werden am Server eingespielt statt an jedem einzelnen Platz. An einer Hotelrezeption oder in einem Lager mit Schichtbetrieb, wo mehrere Personen denselben Platz nutzen, kommt das gut zur Geltung.
Die Kehrseite: Ohne Verbindung zum Server geht nichts. Netzwerk und Server müssen daher zuverlässig laufen. Für aufwendige Grafik oder Videoschnitt ist ein Thin Client meist ungeeignet.
Für Ihren Betrieb
Arbeiten Ihre Mitarbeiter bereits auf einem Terminalserver, prüfen Sie beim nächsten Gerätetausch, ob an manchen Plätzen ein Thin Client genügt.