Datensicherung und Notfall
Hochverfügbarkeit
Eine Bauweise, bei der wichtige Systeme doppelt vorhanden sind, damit der Betrieb weiterläuft, wenn eine Komponente ausfällt.
Hochverfügbarkeit (englisch High Availability) bedeutet, dass ein System auch dann erreichbar bleibt, wenn ein Teil davon kaputtgeht. Erreicht wird das durch Redundanz: zwei Netzteile im Server, gespiegelte Festplatten im RAID, zwei Server, die sich gegenseitig vertreten, oder zwei Internetleitungen von verschiedenen Anbietern.
Fällt ein Server in einem solchen Verbund aus, übernimmt der andere automatisch seine Aufgaben. In virtualisierten Umgebungen werden die virtuellen Maschinen dann einfach auf dem zweiten Host neu gestartet. Die Mitarbeiter merken im besten Fall nur eine kurze Unterbrechung.
Wichtig ist die Abgrenzung zum Backup. Hochverfügbarkeit schützt vor Hardwareausfällen, nicht vor Fehlern im Inhalt. Löscht jemand versehentlich einen Ordner oder verschlüsselt Ransomware die Daten, passiert das auf beiden Systemen gleichzeitig. Hochverfügbarkeit ergänzt die Datensicherung also, sie ersetzt sie nicht. Ob sich der Mehraufwand lohnt, hängt davon ab, was eine Stunde Stillstand in Ihrem Betrieb kostet.
Für Ihren Betrieb
Suchen Sie die Stellen in Ihrer IT, an denen ein einziges Gerät alles lahmlegen kann: Server, Firewall, Switch, Internetleitung. Für jede davon sollten Sie wissen, wie schnell es Ersatz gibt.