Schutz und Abwehr

Virenschutz

Virenschutz ist Software, die Schadprogramme auf PCs und Servern erkennt, blockiert und entfernt, bevor sie Schaden anrichten.

Ein Virenschutz, oft Antivirenprogramm genannt, überwacht Dateien, Downloads und E-Mail-Anhänge auf dem Rechner. Früher arbeitete er vor allem mit Signaturen: einer Art Fahndungsliste bekannter Schädlinge. Taucht eine Datei auf, die auf der Liste steht, wird sie gesperrt.

Heute reicht das allein nicht mehr. Angreifer verändern ihre Malware laufend, damit sie auf keiner Liste steht. Moderne Virenschutzprogramme beobachten deshalb auch das Verhalten: Ein Programm, das plötzlich hunderte Dateien umbenennt und verschlüsselt, ist verdächtig, egal wie es heißt.

Windows bringt bereits einen eingebauten Virenschutz mit. Für Betriebe ist entscheidend, dass der Schutz auf allen Geräten wirklich aktiv ist, aktuell bleibt und Warnungen nicht unbemerkt auf einem einzelnen PC verschwinden. Ein Alarm auf dem Empfangs-PC einer Kanzlei nützt wenig, wenn ihn niemand sieht.

Genau hier setzt EDR an: Es sammelt die Meldungen aller Geräte zentral und erkennt auch Angriffe, die ohne klassische Schaddatei auskommen. Für Geräte mit fester Aufgabe kann zusätzlich Application Control sinnvoll sein.

Für Ihren Betrieb

Lassen Sie sich zeigen, ob auf jedem Gerät der Virenschutz aktiv und aktuell ist und wohin Warnungen gemeldet werden. Ein einzelnes vergessenes Notebook reicht als Einfallstor.

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