Datensicherung und Notfall

Failover

Automatisches oder manuelles Umschalten auf ein Ersatzsystem, wenn das Hauptsystem ausfällt.

Failover bedeutet Umschalten im Fehlerfall. Fällt ein Server, eine Internetleitung oder eine Firewall aus, übernimmt ein zweites, bereitstehendes Gerät dessen Aufgabe. Im besten Fall merken die Mitarbeiter davon nichts oder nur eine kurze Unterbrechung. Das spätere Zurückschalten auf das reparierte Hauptsystem nennt man Failback.

Ein anschauliches Beispiel ist die Internetanbindung. Ein Hotel hat neben der Glasfaser einen Mobilfunk-Router als Reserve. Bricht die Glasfaser weg, leitet die Firewall den Verkehr automatisch über das Mobilfunknetz, und Buchungssystem und Kartenterminal laufen weiter. Bei Servern funktioniert es ähnlich: Ein zweiter Host übernimmt die virtuellen Maschinen, wenn der erste ausfällt.

Failover ist ein Baustein der Hochverfügbarkeit. Damit es im Ernstfall klappt, müssen beide Seiten gepflegt und gleich konfiguriert sein, und die Umschaltung gehört regelmäßig getestet. Ein Ersatzgerät, das seit Jahren unbeachtet im Schrank steht, ist eher Hoffnung als Absicherung. Gegen gelöschte oder verschlüsselte Daten hilft Failover nicht, weil Fehler mit übertragen werden. Dafür braucht es ein Backup.

Für Ihren Betrieb

Klären Sie, welches System Ihren Betrieb bei einem Ausfall sofort stilllegen würde. Oft ist es die Internetleitung, und dort lohnt sich ein Failover zuerst.

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