Angriffe und Betrug
Malware
Oberbegriff für jede Art von Schadsoftware, also Programme, die ohne Ihr Wissen Daten stehlen, beschädigen oder Geräte missbrauchen.
Malware ist eine Abkürzung aus dem Englischen für malicious software, also bösartige Software. Darunter fällt alles, was auf einem Gerät läuft, um dem Besitzer zu schaden: Viren, Trojaner, Würmer, Spionageprogramme, Ransomware und vieles mehr. Die alten Unterscheidungen verschwimmen, weil moderne Schadsoftware oft mehrere Funktionen kombiniert.
Auf den Rechner kommt Malware meist über E-Mail-Anhänge, manipulierte Downloads, gefälschte Software-Updates oder präparierte Websites. Manchmal reicht eine ungepatchte Sicherheitslücke, ohne dass jemand etwas anklickt. Einmal aktiv, versteckt sie sich gut. Ein auffällig langsamer PC kann ein Hinweis sein, oft merkt man aber gar nichts.
Klassischer Virenschutz erkennt bekannte Schadsoftware anhand von Mustern. Neue oder gezielt angepasste Malware rutscht da leichter durch. Moderne Lösungen wie EDR achten deshalb zusätzlich auf verdächtiges Verhalten, etwa wenn ein Office-Dokument plötzlich ein Skript startet oder in kurzer Zeit tausende Dateien verändert werden.
Für Ihren Betrieb
Achten Sie darauf, dass Mitarbeiter im Alltag ohne Administratorrechte arbeiten. Viele Schadprogramme können sich dann nicht dauerhaft festsetzen.