Angriffe und Betrug
Spyware
Software, die heimlich mitliest, was auf einem Gerät passiert, und diese Informationen an Dritte weiterleitet.
Spyware heißt übersetzt Spionagesoftware. Sie arbeitet im Hintergrund und soll möglichst lange unentdeckt bleiben. Je nach Ausführung zeichnet sie besuchte Webseiten auf, liest E-Mails und Chats mit, macht Bildschirmfotos oder schaltet Mikrofon und Kamera ein. Die gesammelten Daten landen bei demjenigen, der die Software eingeschleust hat.
Auf Rechner oder Handy kommt Spyware oft gut versteckt: als Beigabe zu einem kostenlosen Programm, über eine manipulierte App oder als Anhang in einer Phishing-Mail. Eng verwandt ist der Keylogger, der gezielt Tastatureingaben mitschneidet. Ein langsames Gerät, ein schnell leerer Akku oder unerklärlicher Datenverkehr können Hinweise sein, fehlen aber häufig ganz.
Für einen Betrieb geht es um Vertrauliches: Angebote, Kundendaten, Zugangsdaten zum Onlinebanking. Ein Hotel, auf dessen Rezeptionsrechner Spyware läuft, gibt womöglich die Daten seiner Gäste preis. Das ist zugleich ein Datenschutzvorfall im Sinne der DSGVO.
Für Ihren Betrieb
Lassen Sie Software auf Firmengeräten nur von einer Stelle installieren und nur aus bekannten Quellen. Kostenlose Hilfsprogramme aus dem Internet sind ein häufiger Weg für Spyware.