Angriffe und Betrug

Sicherheitslücke

Fehler in Software, Hardware oder Konfiguration, der es Angreifern ermöglicht, Schutzmaßnahmen zu umgehen.

Software wird von Menschen geschrieben, und Menschen machen Fehler. Manche dieser Fehler führen nur zu Abstürzen, andere erlauben es Fremden, auf Daten zuzugreifen oder Befehle auszuführen. Das sind Sicherheitslücken. Sie stecken in Betriebssystemen, Office-Programmen, Firewalls, Druckern und Plugins für Websites.

Nicht jede Lücke ist ein Programmierfehler. Ein offen erreichbarer Fernzugang, ein Standardpasswort am Router oder eine Freigabe, auf die jeder Zugriff hat, sind ebenfalls Lücken, nur eben in der Einrichtung. Solche Konfigurationsfehler sind in kleinen Betrieben oft gefährlicher als exotische Softwarefehler.

Bekannte Lücken bekommen eine Kennung (CVE-Nummer) und eine Bewertung, wie schwer sie wiegen. Die Hersteller liefern Updates, die Lücken schließen. Gefährlich wird es, wenn diese Updates nicht eingespielt werden oder ein Gerät gar keine mehr bekommt, weil sein Support-Ende erreicht ist. Ein Schwachstellenscan zeigt, wo im eigenen Netz offene Lücken liegen, und Patch-Management sorgt dafür, dass sie geschlossen werden.

Für Ihren Betrieb

Führen Sie eine Liste Ihrer Server, Firewalls und Netzwerkgeräte samt Support-Ende, damit Sie den Austausch planen können, bevor ein Gerät keine Sicherheitsupdates mehr bekommt.

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