Angriffe und Betrug

Drive-by-Download

Unbemerktes Einschleusen von Schadsoftware beim bloßen Besuch einer manipulierten Webseite, ganz ohne bewussten Download.

Beim Drive-by-Download reicht es, eine Webseite zu öffnen. Der Name kommt vom Vorbeifahren: Man ist nur kurz dort und nimmt trotzdem etwas mit. Die Seite enthält versteckten Code, der prüft, welcher Browser und welche Erweiterungen verwendet werden, und gezielt eine bekannte Schwachstelle ausnutzt. Gelingt das, wird Schadsoftware im Hintergrund auf den Rechner geladen.

Die betroffenen Seiten müssen nicht zwielichtig sein. Oft werden seriöse Websites gehackt, etwa die eines Vereins oder eines Branchenportals, oder der Schadcode steckt in eingeblendeter Werbung. Eine Mitarbeiterin sucht in der Mittagspause ein Kochrezept, und der Rechner fängt sich dabei etwas ein. Eine verwandte Variante verleitet Besucher mit gefälschten Update-Hinweisen dazu, selbst eine Datei zu starten.

Am besten schützt ein Rechner, auf dem Betriebssystem, Browser und Erweiterungen aktuell sind, weil der Angriff auf bekannte Exploits angewiesen ist. Ein DNS- und Webfilter blockiert bekannte Schadseiten, bevor sie überhaupt geladen werden. Arbeiten Mitarbeiter ohne Administratorrechte, bleibt der Schaden begrenzt, falls doch etwas durchkommt.

Für Ihren Betrieb

Kontrollieren Sie, ob Browser und Erweiterungen auf allen Arbeitsplätzen automatisch aktualisiert werden. Alte Browser-Erweiterungen, die keiner mehr nutzt, sollten weg.

Passend dazuServer & Clients absichern