Schutz und Abwehr
IDS und IPS
IDS und IPS beobachten den Netzwerkverkehr auf Angriffsmuster: Das IDS meldet Auffälliges, das IPS blockiert es zusätzlich sofort.
Eine Firewall entscheidet anhand von Regeln, welche Verbindungen erlaubt sind. Ob in einer erlaubten Verbindung gerade ein Angriff steckt, sieht sie allein nicht. Hier kommen IDS und IPS ins Spiel.
IDS steht für Intrusion Detection System, also Einbruchserkennung. Es liest den Datenverkehr mit und vergleicht ihn mit bekannten Angriffsmustern und mit dem, was im Netz normal ist. Fällt etwas auf, etwa ein PC, der plötzlich alle Geräte im Netz abklopft, schlägt es Alarm. Das IPS, Intrusion Prevention System, geht einen Schritt weiter und unterbricht die verdächtige Verbindung selbst.
Vergleichbar ist das mit einer Alarmanlage gegenüber einer automatisch schließenden Tür. Das IPS reagiert schneller, kann bei falschem Alarm aber auch einmal eine harmlose Verbindung kappen. Deshalb braucht es eine sorgfältige Einstellung und gelegentliche Kontrolle.
Bei kleineren Firmen steckt diese Funktion meistens in der UTM-Firewall am Internetanschluss. Damit sie Angriffe erkennt, müssen die Erkennungsmuster laufend aktualisiert werden und jemand muss die Meldungen auch lesen.
Für Ihren Betrieb
Prüfen Sie, ob die Angriffserkennung Ihrer Firewall eingeschaltet ist und wer ihre Meldungen auswertet. Bei vielen Geräten ist sie vorhanden, aber nie aktiviert worden.