Schutz und Abwehr

DNS- und Webfilter

Ein DNS- oder Webfilter verhindert, dass Geräte gefährliche oder unerwünschte Webseiten überhaupt erreichen, noch bevor eine Verbindung entsteht.

Bevor ein Rechner eine Webseite lädt, fragt er beim DNS nach, unter welcher Adresse sie zu finden ist. Ein DNS-Filter hängt sich genau in diese Nachfrage ein. Steht die gesuchte Seite auf einer Sperrliste, etwa weil sie Schadsoftware verteilt oder eine bekannte Phishing-Seite ist, bekommt der Rechner keine Adresse zurück. Die Seite öffnet sich nicht.

Das ist wie ein Telefonbuch, in dem die Nummern von Betrügern einfach fehlen. Klickt eine Mitarbeiterin im Hotel auf einen gefälschten Link in einer Mail, endet der Versuch auf einer Hinweisseite statt beim Angreifer. Auch Seiten, die nach einem Klick unbemerkt Schadcode nachladen, lassen sich so abfangen.

Ein Webfilter arbeitet ähnlich, schaut aber genauer hin und kann auch einzelne Seitenbereiche oder Kategorien sperren, zum Beispiel Glücksspiel oder Tauschbörsen. Er läuft meistens auf der UTM-Firewall oder als Programm auf dem Gerät. Letzteres hat den Vorteil, dass der Schutz auch im Homeoffice und im Hotel-WLAN greift.

Ein Filter ersetzt keine Wachsamkeit beim Klicken. Er fängt aber viele Fehler ab, bevor sie Folgen haben, besonders bei Phishing.

Für Ihren Betrieb

Erkundigen Sie sich, ob Ihre Notebooks auch außerhalb des Büros gefiltert werden. Gerade unterwegs fehlt oft jede Schutzschicht zwischen Gerät und Internet.