Schutz und Abwehr

SOC (Security Operations Center)

Ein SOC ist ein Team von Sicherheitsfachleuten, das IT-Systeme laufend überwacht, Angriffe erkennt und Gegenmaßnahmen einleitet.

SOC steht für Security Operations Center, also eine Sicherheitszentrale. Dort sitzen Fachleute, die Warnungen aus SIEM, EDR und anderen Systemen sichten, bewerten und bei echten Angriffen handeln. Viele SOCs arbeiten rund um die Uhr im Schichtbetrieb.

Man kann es mit der Leitstelle einer Alarmanlagenfirma vergleichen. Die Sensoren im Gebäude melden Bewegungen, aber erst die Leitstelle entscheidet, ob es eine Katze war oder ein Einbrecher, und schickt dann jemanden los.

Ein eigenes SOC leisten sich nur große Unternehmen. Kleine und mittlere Betriebe nutzen deshalb ein externes SOC als Dienstleistung. Die Geräte melden ihre Daten an die Zentrale des Anbieters, und dessen Team kümmert sich um die Auswertung. Oft läuft das unter dem Begriff MDR.

Entscheidend sind klare Absprachen: Was darf das SOC selbst tun, wen ruft es an, und wie schnell? Ein SOC, das nur Warnmails schickt, die am Wochenende niemand liest, hilft im Ernstfall wenig.

Für Ihren Betrieb

Wenn Sie ein externes SOC nutzen, spielen Sie einmal den Ernstfall durch: Wer wird angerufen, und ist diese Person auch erreichbar? Eine veraltete Telefonliste kostet im Notfall wertvolle Zeit.