Schutz und Abwehr

Schwachstellenscan

Ein Schwachstellenscan prüft Geräte und Systeme automatisch auf bekannte Sicherheitslücken, fehlende Updates und unsichere Einstellungen.

Ein Schwachstellenscanner ist ein Programm, das Ihr Netzwerk oder Ihre Website systematisch abklopft. Es findet erreichbare Geräte, erkennt, welche Software in welcher Version läuft, und vergleicht das mit Datenbanken bekannter Sicherheitslücken.

Das Ergebnis ist eine Liste: Dieser Server hat ein fehlendes Update, jener Drucker hat ein Standardpasswort, die Firewall bietet eine veraltete Verschlüsselung an. Jeder Fund wird nach Schwere eingestuft, damit klar ist, was zuerst erledigt werden muss.

Man unterscheidet Scans von außen und von innen. Der externe Scan zeigt, was ein Angreifer aus dem Internet sieht, etwa offene Zugänge oder eine verwundbare Fernwartung. Der interne Scan zeigt, wie es im Firmennetz aussieht, falls jemand bereits drin ist.

Ein Scan ist schnell gemacht und lässt sich regelmäßig wiederholen. Damit eignet er sich gut als laufende Kontrolle für das Patch-Management. Einen Penetrationstest ersetzt er nicht, weil er Lücken nur auflistet und nicht prüft, wie weit ein Angreifer damit tatsächlich käme.

Für Ihren Betrieb

Lassen Sie zumindest Ihre aus dem Internet erreichbaren Systeme regelmäßig scannen, etwa Firewall, VPN und Website. Dort suchen Angreifer zuerst.

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