Schutz und Abwehr

UTM-Firewall

Eine UTM-Firewall bündelt Firewall, Virenprüfung, Webfilter, VPN und Spamschutz in einem Gerät am Internetanschluss.

UTM steht für Unified Threat Management, auf Deutsch etwa vereinheitlichte Gefahrenabwehr. Gemeint ist eine Firewall, die deutlich mehr kann als Verbindungen erlauben oder sperren. Sie schaut auch in den Inhalt des Datenverkehrs hinein.

Eine UTM-Firewall prüft heruntergeladene Dateien auf Schadsoftware, sperrt bekannte gefährliche Webseiten, filtert Spam, stellt den VPN-Zugang für das Homeoffice bereit und erkennt verdächtige Muster im Netzwerkverkehr. Das alles wird an einer Stelle verwaltet und protokolliert.

Für einen kleinen Betrieb ist das praktisch: Statt fünf verschiedener Lösungen gibt es ein Gerät mit einer Oberfläche. Ein Handwerksbetrieb mit zehn Arbeitsplätzen bekommt so am Netzwerkrand einen Schutz, den früher nur größere Firmen hatten. Damit die Erkennung funktioniert, braucht das Gerät laufend aktuelle Signaturen und eine gültige Lizenz. Läuft die Lizenz aus, arbeitet die UTM oft nur noch als einfache Firewall weiter.

Eine UTM ersetzt keinen Schutz auf den Geräten selbst. Wer mit dem Notebook im Hotel-WLAN sitzt, ist außerhalb ihrer Reichweite, solange keine VPN-Verbindung besteht. Dafür braucht es EDR oder zumindest einen guten Virenschutz.

Für Ihren Betrieb

Prüfen Sie, bis wann die Lizenz Ihrer Firewall läuft und wer die Updates einspielt. Eine UTM ohne aktuelle Lizenz schützt deutlich weniger, als viele annehmen.

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