Schutz und Abwehr

Secure Boot und TPM

Secure Boot und TPM sichern den Startvorgang eines PCs ab und schützen Schlüssel, damit manipulierte Software beim Einschalten keine Chance hat.

Beim Einschalten eines Rechners läuft eine Kette von Programmen ab, bevor Windows erscheint. Nistet sich Schadsoftware ganz am Anfang dieser Kette ein, etwa als Rootkit, sieht später selbst ein Virenschutz sie kaum noch. Secure Boot verhindert das: Jedes Startprogramm muss eine gültige digitale Unterschrift haben, sonst wird es nicht geladen.

Das TPM (Trusted Platform Module) ist ein kleiner Sicherheitschip im Gerät, oft auch direkt im Prozessor eingebaut. Man kann es sich als Tresor vorstellen, der Schlüssel aufbewahrt und sie nur herausgibt, wenn der Rechner unverändert gestartet ist. So nutzt die Festplattenverschlüsselung BitLocker das TPM: Wird die Festplatte aus einem gestohlenen Notebook ausgebaut, bleiben die Daten unlesbar.

Windows 11 setzt ein TPM in Version 2.0 und einen Secure-Boot-fähigen Rechner voraus. Ältere Geräte ohne diese Ausstattung lassen sich deshalb oft nicht mehr auf ein unterstütztes System bringen und landen beim Support-Ende.

Für Betriebe heißt das: Die Funktionen sind meist vorhanden, müssen aber im Gerät auch eingeschaltet sein.

Für Ihren Betrieb

Lassen Sie prüfen, ob auf allen PCs und Notebooks Secure Boot aktiv und das TPM eingeschaltet ist. Beides ist eine Voraussetzung für eine sinnvolle Verschlüsselung.

Passend dazuServer & Clients absichern