Datensicherung und Notfall

Business Continuity Management (BCM)

Planung, wie ein Betrieb bei IT-Ausfall, Brand oder Personalausfall weiterarbeiten kann und welche Abläufe Vorrang haben.

Business Continuity Management, kurz BCM, beschäftigt sich mit der Frage: Wie bleibt der Betrieb arbeitsfähig, wenn etwas Wichtiges ausfällt? Das kann die IT sein, ebenso der Strom, das Gebäude, ein zentraler Lieferant oder mehrere Mitarbeiter gleichzeitig. Die IT ist dabei ein Baustein unter mehreren.

Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Abläufe müssen zuerst wieder laufen, und wie lange kommt man ohne sie aus? In einer Arztpraxis sind das Terminvergabe und Patientenakte, im Hotel Reservierungen und Check-in, beim Handwerker vielleicht die Auftragsübersicht und das Telefon. Daraus ergeben sich Vorgaben wie RTO und RPO und die nötigen Vorkehrungen.

Zum BCM gehören auch Übergangslösungen ohne IT: ausgedruckte Telefonlisten, ein Formular für handschriftliche Aufträge, eine Vereinbarung, wer im Ernstfall entscheidet. Der IT-Notfallplan und die Disaster Recovery sind die technischen Teile davon. Für Betriebe, die unter NIS2 fallen, gehört die Aufrechterhaltung des Betriebs ausdrücklich zu den Pflichten.

Für Ihren Betrieb

Spielen Sie einmal im Jahr mit Ihrem Team durch: Die IT ist ab heute früh für zwei Tage weg. Was machen wir? Die Antworten zeigen, wo Ihr Plan Lücken hat.

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