Datensicherung und Notfall

IT-Notfallplan

Ein schriftlicher Leitfaden, der festlegt, wer bei einem IT-Ausfall oder Angriff was tut, wen man anruft und welche Systeme Vorrang haben.

Ein IT-Notfallplan ist ein Dokument für den Tag, an dem nichts mehr geht. Im Ernstfall ist niemand ruhig und überlegt. Deshalb steht vorher fest: Wer entscheidet? Wer wird verständigt? Welche Telefonnummern braucht man, wenn E-Mail und Kontaktliste am Server nicht erreichbar sind?

Hinein gehören Ansprechpartner intern und extern (IT-Dienstleister, Versicherung, Bank, Behörden), eine Liste der wichtigsten Systeme mit ihrer Priorität, Sofortmaßnahmen bei einem Angriff wie das Trennen vom Netzwerk und Hinweise, wie der Betrieb notfalls mit Papier und Telefon weiterläuft. Bei Datenschutzverletzungen kommt die Meldefrist nach DSGVO dazu: 72 Stunden ab Bekanntwerden.

Der Plan muss ausgedruckt vorliegen, nicht nur am Server. Und er muss bekannt sein: Ein kurzer Probelauf einmal im Jahr zeigt, ob die Nummern noch stimmen und ob jeder weiß, was zu tun ist. Er ist auch die Grundlage für eine geordnete Incident Response.

Für Ihren Betrieb

Legen Sie eine ausgedruckte Notfallkarte mit den wichtigsten Telefonnummern an einen Ort, den alle kennen. Das dauert zehn Minuten und hilft genau in der ersten, hektischen Stunde.

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