Netzwerk und Internet

Webhosting

Webhosting ist der gemietete Speicherplatz auf einem Server, auf dem Ihre Website liegt und von dem aus sie im Internet erreichbar ist.

Damit eine Website rund um die Uhr erreichbar ist, muss sie auf einem Server liegen, der ständig mit dem Internet verbunden ist. Diesen Platz mietet man bei einem Hoster. Die Domain ist dabei die Adresse, das Webhosting das Grundstück, auf dem das Haus steht.

Es gibt verschiedene Modelle. Beim geteilten Hosting liegen viele Websites auf demselben Server, das ist günstig und reicht für eine Visitenkarten-Seite. Ein eigener virtueller Server bietet mehr Leistung und Freiheit, verlangt aber jemanden, der ihn betreut. Beim verwalteten Hosting kümmert sich der Anbieter um Betriebssystem und Updates.

Unabhängig vom Modell gilt: Eine Website ist ein Programm, das gewartet werden muss. Ein Redaktionssystem mit veralteten Erweiterungen ist eines der häufigsten Einfallstore, über das Seiten gekapert und für Spam oder Phishing missbraucht werden. Dazu gehören ein gültiges TLS-Zertifikat, regelmäßige Sicherungen und, weil Kontaktformulare personenbezogene Daten sammeln, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Hoster.

Für Ihren Betrieb

Klären Sie, wer die Updates Ihrer Website einspielt und wann das zuletzt passiert ist. Fühlt sich niemand zuständig, ist die Seite ein offenes Risiko.

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