Sicherheitswarnungen · 16. Oktober 2026
Angreifer haben mehr als 500 FortiGate-Firewalls mit einer Hintertür versehen. Sie nutzen dafür eine bekannte Lücke und zuvor erbeutete Administrator-Zugangsdaten.
Worum es geht
Sicherheitsforscher berichten über eine Kampagne, bei der eine Schadsoftware dauerhaft auf FortiGate-Firewalls eingenistet wird. Die Angreifer nutzen dafür eine bereits im Frühjahr veröffentlichte Lücke in der Kommandozeile, die ein privilegiertes Konto voraussetzt, und verstecken ihren Code in der eingebauten Skript-Automatik der Firewall.
Die nötigen Administrator-Zugangsdaten stammen laut den Forschern unter anderem aus gestohlenen Konfigurationssicherungen. Wer seine Firewall bereits aktualisiert hat, sollte deshalb trotzdem prüfen, ob sich Unbekannte eingerichtet haben.
Was jetzt zu tun ist
FortiOS auf eine laut Fortinet korrigierte Version aktualisieren.
Die automatischen Skripte und geplanten Aufgaben der Firewall auf unbekannte Einträge prüfen.
Alle Administrator-Kennwörter erneuern und Mehrfaktor-Anmeldung für die Verwaltung aktivieren.
Konfigurationssicherungen nur verschlüsselt und an geschützten Orten aufbewahren.
Die Verwaltungsoberfläche nicht aus dem Internet erreichbar machen.
Unterstützung
Wir prüfen Ihre Systeme, spielen die Updates ein und suchen nach Spuren eines Angriffs. Betreuungskunden müssen nichts tun – wir kümmern uns bereits darum.
Veröffentlicht am 16. Oktober 2026. Grundlage: SC Media · Safeguard. Zusammengefasst in eigenen Worten; maßgeblich sind die Hinweise des Herstellers. Alle Sicherheitswarnungen