Sicherheitswarnungen · 16. Oktober 2026

LagebildHochWird angegriffenFortinet FortiGate (FortiOS)

Über 500 FortiGate-Firewalls mit versteckter Hintertür kompromittiert

Angreifer haben mehr als 500 FortiGate-Firewalls mit einer Hintertür versehen. Sie nutzen dafür eine bekannte Lücke und zuvor erbeutete Administrator-Zugangsdaten.

Worum es geht

Fortinet FortiGate (FortiOS)

Sicherheitsforscher berichten über eine Kampagne, bei der eine Schadsoftware dauerhaft auf FortiGate-Firewalls eingenistet wird. Die Angreifer nutzen dafür eine bereits im Frühjahr veröffentlichte Lücke in der Kommandozeile, die ein privilegiertes Konto voraussetzt, und verstecken ihren Code in der eingebauten Skript-Automatik der Firewall.

Die nötigen Administrator-Zugangsdaten stammen laut den Forschern unter anderem aus gestohlenen Konfigurationssicherungen. Wer seine Firewall bereits aktualisiert hat, sollte deshalb trotzdem prüfen, ob sich Unbekannte eingerichtet haben.

Behoben

  • Korrigierte FortiOS-Versionen laut Fortinet-Sicherheitshinweis FG-IR-26-122

Was jetzt zu tun ist

Die nächsten Schritte.

  1. 01

    FortiOS auf eine laut Fortinet korrigierte Version aktualisieren.

  2. 02

    Die automatischen Skripte und geplanten Aufgaben der Firewall auf unbekannte Einträge prüfen.

  3. 03

    Alle Administrator-Kennwörter erneuern und Mehrfaktor-Anmeldung für die Verwaltung aktivieren.

  4. 04

    Konfigurationssicherungen nur verschlüsselt und an geschützten Orten aufbewahren.

  5. 05

    Die Verwaltungsoberfläche nicht aus dem Internet erreichbar machen.

Unterstützung

Unsicher, ob Sie betroffen sind?

Wir prüfen Ihre Systeme, spielen die Updates ein und suchen nach Spuren eines Angriffs. Betreuungskunden müssen nichts tun – wir kümmern uns bereits darum.

Prüfung anfragen Bereits angegriffen? Notfall-Hotline 0680 1245 174

Veröffentlicht am 16. Oktober 2026. Grundlage: SC Media · Safeguard. Zusammengefasst in eigenen Worten; maßgeblich sind die Hinweise des Herstellers. Alle Sicherheitswarnungen